Madam Jami, die in der Shilla-Provinz Mujinju die Fäden zusammen hält, überzeugt den Gouverneur, dass Jang Bo-go und seine Männer nicht gegen die Piraten vorgehen dürfen. Sie macht ihm klar, dass Jang Bo-go nach einem Sieg über die Piraten auch gegen sie vorgehen wird. So verbietet der Gouverneur Jang Bo-go und seinen Männern an Land zu gehen und befiehlt ihnen, wieder zurück nach China zu segeln. Meister Yi und Yeum-moon hören davon, dass Jang Bo-go mit ausgebildeten Kämpfern vor Anker liegt. Da sie im Kampf gegen Jang Bo-go mehr Männer und Schiffe benötigen, überfallen sie ein anderes Piratenlager, töten den Anführer und machen sich dessen Männer zu eigen. Sie wollen Jang Bo-gos Schiffe überfallen, wenn diese wieder zurück nach China segeln. Doch Jang Bo-go bleibt weiter mit seinen Schiffen vor Anker an der Küste. Ein Handelsschiff bringt die Nachricht nach China, dass Jang Bo-go keine Unterstützung erhält und nicht an Land gehen darf. Darum macht sich Sul Pyongs Tochter Chae-ryung mit einem weiteren Schiff auf den Weg, um die Männer zu ermutigen. Begleitet wird sie von Yon, der den Dienst in der chinesischen Armee wegen zunehmender Diskriminierung quittiert hat. Zwischenzeitlich erreicht Madam Jami eine Nachricht, dass plötzlich eine weitere Handelsgruppe in Mujinju aktiv wird, welche ihr offensichtlich den Markt streitig machen will. Der Eigentümer bleibt im Verborgenen. Es ist niemand anders als Lady Jung-hwa, die es in der Zwischenzeit geschafft hat, ihre eigene Handelskette aufzubauen. Ihr Ziel ist, Madam Jami mit ehrlichen Mitteln zu übertrumpfen. Kim Woo-jing, ein alter adliger Regent mit Anspruch auf den Königsthron trifft in Mujinju ein. Madam Jami sieht eine günstige Gelegenheit für neue Beziehungen, doch der Adlige durchschaut ihren Plan und verhöhnt sie. Kurz darauf besucht er Jung-hwa, um die er sich in der letzten Zeit auf väterliche Weise gekümmert hat. Da spitzt sich die Situation am Hafen zu: Jang Bo-go weigert sich, zurück nach China zu segeln und geht mit seinen Männern an Land. Der Gouverneur stellt sich ihnen mit seinen Truppen entgegen. Auch Kim Woo-jing hört von dem Vorfall und geht zum Hafen, um zu sehen, was gerade passiert. Jang Bo-go erklärt ihm, dass er lediglich die Erlaubnis und die Unterstützung bekommen will, um selber gegen die Piraten vorgehen zu dürfen, da die Regierung bislang versagt hat. Er zeigt ihm sein Sklavenbrandmal am Arm und sagt, dass fast alle seine Männer dieses Brandmal tragen. Verbunden mit diesem Brandmal sind schreckliche Erinnerungen, weil die Regierung sie damals nicht vor den Piraten schützen konnte. Jang Bo-go betont, dass sich bis heute nichts geändert hat, und dass Piraten noch immer Menschen aus Shilla versklaven und in China verkaufen, und dass dem endlich ein Ende gesetzt werden muss. Tief getroffen von diesen Worten gibt Kim Woo-jing die Erlaubnis, dass Land zu betreten und sagt sämtliche Unterstützung im Kampf gegen die Piraten zu.
